{"id":235,"date":"2019-04-09T23:45:32","date_gmt":"2019-04-09T21:45:32","guid":{"rendered":"https:\/\/stadtlandvolk.net\/?p=235"},"modified":"2020-09-15T16:25:57","modified_gmt":"2020-09-15T14:25:57","slug":"marius-metje-extrem-rechter-rheinfranke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stadtlandvolk.net\/?p=235","title":{"rendered":"Marius Metje &#8211; Extrem rechter Rheinfranke"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>09.04.2019<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Marius Metje, geboren am 23.01.1999, ist seit 2017 Burschenschafter der Naziverbindung Rheinfranken Marburg. 2017 wurde er Fux, es ist davon auszugehen, dass er inzwischen aktiver Burschenschafter ist. In seiner Freundesliste ist ein buntes Potpourri Rechter verschiedener Coleur zu finden: AfD- und JA&#8217;ler wie Dubravco Mandic oder Markus Frohnmeier, Identit\u00e4re wie Heinrich Mahling, klassische NS-Neonazis wie Lars Roth, fundamentale Christen wie Nils Grunemann oder laut eigenaussage kaisertreue wie Benjamin Haasis (der trotzdem gerne Screwdriver-Shirts tr\u00e4gt oder sich vor Hakenkreuzfahnen posiert); die Meisten davon Burschenschafter. An dieser Stelle wird wieder einmal das verbindene Element von Burschenschaften offensichtlich, die (extreme) Rechte verschiedener Lager zusammen bringt.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Nazikarriere begann allerdings schon vor seiner Burschenzeit. Der aus S\u00fcd-Niedersachsen stammende Metje entschied sich bereits 2015 f\u00fcr einen Beitritt zur Jungen Alternative, seit Oktober 2016 war er im JA-Bezirksvorstand. Wegen seiner T\u00e4tigkeit in der JA ist er auch in der ARD-Doku &#8222;Die Story im Ersten: Am rechten Rand&#8220; bei Minute 24:50 zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignnone wp-image-747 size-full\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/stadtlandvolk.noblogs.org\/files\/2019\/04\/1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-747\"\/><figcaption>Der in der Mitte<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Seit dieser Zeit ist er mit Lars Steinke befreundet, der ihn liebevoll \u201eMetjewitsch der Schl\u00e4chter\u201c nennt. Gegen den Neonazi Steinke l\u00e4uft zur Zeit wegen verschiedener extrem rechter \u00c4u\u00dferungen und Aktivit\u00e4ten ein Parteiausschlussverfahren in der AfD. Steinke ist zudem Leiter der Trollfabrik &#8222;Reconquista Germanica&#8220;, die sp\u00e4testens seit Jan B\u00f6hmermanns Parodie &#8222;Reconquista Internet&#8220; einer breiteren \u00d6ffentlichkeit bekannt sein sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>In Marburg hat Metje bei der extrem rechten Burschenschaft Rheinfranken sein Zuhause gefunden. Diese fiel vor allem durch den Rheinfranken-Leak auf, in dem neben pers\u00f6nlichen Bilder, z.B. von Mensuren oder vor Hakenkreuzfahnen auch das Fuxen-Erziehungsbuch zu finden war. Dort ist neben autorit\u00e4ren und reaktion\u00e4ren Erziehungsmodellen auch harter Antisemitismus und Geschichtsrevisionismus zu finden. Mit den Rheinfranken besuchte er mehrmals Bundesbr\u00fcder in Gent, einmal zu einem Vortrag von Nigel Farage. Dar\u00fcber hinaus war er mehrmals Gast bei der Alemannia Marburg.<\/p>\n\n\n\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/stadtlandvolk.noblogs.org\/files\/2019\/04\/2.png\" alt=\"\" width=\"1020\" height=\"493\">Sein Weltbild ist &#8211; wenig \u00fcberraschend &#8211; \u00e4u\u00dferst menschenverachtend. Er liked in Facebook beispielsweise ein Post der dem S\u00fcdtiroler Rechtsterrorismus in den 1970er Jahren dankt, au\u00dferdem scheint ihm der syrische Diktator Assad zu gefallen, unter dessen Fittiche emanzipatorische, kurdische Projekte in Nordsyrien angegriffen werden. Einen Post von Normane Adi Volkmann, der sich dar\u00fcber freut, &#8222;einen Hipstermongo mit FSA-Flagge [Freie Syrische Armee] aus dem Biergarten gep\u00f6belt&#8220; zu haben und mit &#8222;#TeamAssad&#8220; endet, kommentiert Metje mit &#8222;hahaha wie feierlich&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Sympathie f\u00fcr Diktatoren und Rechtsterroristen, autorit\u00e4r-faschistischer M\u00e4nnerbund, Freundschaft mit Jungnazi Steinke und nicht zuletzt ein Vorstandsposten in der AfD-Jugend: Gegen Leute wie Metje reicht es nicht #NazisRaus zu twittern, sie gilt es mit allen Mitteln zu bek\u00e4mpfen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>09.04.2019 Marius Metje, geboren am 23.01.1999, ist seit 2017 Burschenschafter der Naziverbindung Rheinfranken Marburg. 2017 wurde er Fux, es ist davon auszugehen, dass er inzwischen aktiver Burschenschafter ist. In seiner Freundesliste ist ein buntes Potpourri Rechter verschiedener Coleur zu finden: AfD- und JA&#8217;ler wie Dubravco Mandic oder Markus Frohnmeier, Identit\u00e4re wie Heinrich Mahling, klassische NS-Neonazis wie Lars Roth, fundamentale Christen wie Nils Grunemann oder laut eigenaussage kaisertreue wie Benjamin Haasis (der trotzdem gerne Screwdriver-Shirts tr\u00e4gt oder sich vor Hakenkreuzfahnen posiert); die Meisten davon Burschenschafter. An dieser Stelle wird wieder einmal das verbindene Element von Burschenschaften offensichtlich, die (extreme) Rechte verschiedener Lager zusammen bringt. Seine Nazikarriere begann allerdings schon vor seiner Burschenzeit. Der aus S\u00fcd-Niedersachsen stammende Metje entschied sich bereits 2015 f\u00fcr einen Beitritt zur Jungen Alternative, seit Oktober 2016 war er im JA-Bezirksvorstand. Wegen seiner T\u00e4tigkeit in der JA ist er auch in der ARD-Doku &#8222;Die Story im Ersten: Am rechten Rand&#8220; bei Minute 24:50 zu erkennen. Der in der Mitte Seit dieser Zeit ist er mit Lars Steinke befreundet, der ihn liebevoll \u201eMetjewitsch der Schl\u00e4chter\u201c nennt. Gegen den Neonazi Steinke l\u00e4uft zur Zeit wegen verschiedener extrem rechter \u00c4u\u00dferungen und Aktivit\u00e4ten ein Parteiausschlussverfahren in der AfD. 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