{"id":1172,"date":"2026-08-17T13:48:29","date_gmt":"2026-08-17T11:48:29","guid":{"rendered":"https:\/\/stadtlandvolk.net\/?p=1172"},"modified":"2026-08-17T13:52:23","modified_gmt":"2026-08-17T11:52:23","slug":"lotta-artikel-keine-historikertagung-in-marburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stadtlandvolk.net\/?p=1172","title":{"rendered":"Lotta-Artikel: Keine \u201eHistorikertagung\u201c in Marburg"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Im Nachgang der verhinderten Historikertagung 2026 in Marburg haben wir im Latta-Magazin und dem <a href=\"https:\/\/stadtlandvolk.net\/?p=1176\">Antifaschistischen Infoblatt <\/a>jeweils einen Artikel dazu geschrieben. Die Publikation in der Lotta ist eine verk\u00fcrzte Fassung unserer dazugeh\u00f6rigen Recherche, der Artikel im AIB analysiert die Geschehnisse im Sp\u00e4tsommer 2026. Hier k\u00f6nnt ihr ein Abo f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/lotta-magazin.de\/abo\/\">Lotta<\/a> und das <a href=\"https:\/\/antifainfoblatt.de\/abo\">Antifa Infoblatt<\/a> abschlie\u00dfen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auszug aus der Recherche \u201eM\u00f6chtegernhistoriker mit M\u00fctzen\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eigentlich wollte der \u201eArbeitskreis der Studentenhistoriker\u201c (AKSt) seine 85. Jahrestagung vom 17. bis zum 19. Oktober 2025 in Marburg ausrichten. Aufgrund vielf\u00e4ltigen Widerstands in der Stadt wurde die Veranstaltung aber kurzfristig abgesagt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"500\" height=\"375\" src=\"https:\/\/stadtlandvolk.net\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/grafik.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1173\" srcset=\"https:\/\/stadtlandvolk.net\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/grafik.png 500w, https:\/\/stadtlandvolk.net\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/grafik-300x225.png 300w, https:\/\/stadtlandvolk.net\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/grafik-80x60.png 80w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem das Treffen 2024 in Heidelberg st\u00f6rungsfrei stattfinden konnte, suchte sich der AKSt Marburg als n\u00e4chsten Tagungsort aus. Voller Vorfreude auf \u201eAlte Burschenherrlichkeit\u201c in der mittelhessischen Idylle lud man offen auf der Homepage des Arbeitskreises nach Marburg ein \u2013 und stie\u00df auf enormen Widerstand in der Stadt. Die Tagung sollte auf den H\u00e4usern verschiedener Marburger Studentenverbindungen stattfinden. Das Programm umfasste vor allem Vortr\u00e4ge. Geplant waren ebenso ein Festakt in der Universit\u00e4tskirche, Stadtf\u00fchrungen und eine Besichtigung des Karzers, dem alten Gef\u00e4ngnis der Universit\u00e4t. An der Veranstaltung beteiligten sich B\u00fcnde und Personen vom Coburger Convent (CC), der Deutschen Burschenschaft (DB), dem Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen (CV), dem Weinheimer Senioren Convent (WSC), dem Burschenbunds-Convent (BC), dem Schwarzburgbund (SB), dem \u00d6sterreichischen Cartellverband (\u00d6CV) und dem K\u00f6sener Senioren-Convents-Verband (KSCV).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem die Nutzung der Marburger Unikirche untersagt wurde, es Farbanschl\u00e4ge auf Korporationsh\u00e4user und einen Kampagnenaufruf unter dem Motto \u201eDie Studentenhistorikertagung zur Geschichte machen\u201c gab, sagten die Organisatoren die Tagung ab. Sie fand letztlich in stark verkleinerter Form an einem unbekannten Ort statt. Im AKSt forschen Mitglieder unterschiedlicher B\u00fcnde zur Geschichte der Korporationen. Anders als der Begriff suggeriert, erforschen die selbsternannten Studentenhistoriker jedoch nur die Geschichte der Studierendenverbindungen, nicht die Geschichte der Studierenden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kritik an der Tagung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Jahrestagung des AKSt ist als verbindungsstudentische Veranstaltung grunds\u00e4tzlich zu problematisieren. Auch dieses Jahr in Marburg ist damit zu rechnen gewesen, dass dort Geschichtsrevisionismus betrieben w\u00fcrde und Burschenschaften der extrem rechten DB ma\u00dfgeblicher Teil der Veranstaltung sein w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Antifaschistische Korporationskritik hat eine lange Historie. Immer wieder wurde auf den Sexismus, den Nationalismus, das Eliten- und Seilschaftsdenken und den autorit\u00e4ren Charakter von Studentenverbindungen eingegangen sowie die Gewalt nach innen und au\u00dfen problematisiert. Die einzelnen Aspekte sind je nach Art der Verbindung unterschiedlich stark ausgepr\u00e4gt. Wenn sich Korporierte von zehn verschiedenen Dachverb\u00e4nden treffen, k\u00f6nnen sie sich \u00fcber Verbandsgrenzen hinweg vernetzen, in ihrem M\u00e4nnerbund best\u00e4rken und auch informelle Netzwerke kn\u00fcpfen. Besonders problematisch erscheint, dass die extrem rechte DB auf der Tagung mit drei Referenten aus ihren Reihen stark pr\u00e4sent sein sollte. Die angebliche Gegnerschaft der Korporationslandschaft zum historischen Faschismus wird damit ab absurdum gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gemeinsam mit der DB \u2013 deren zentrale Rolle im Netzwerk der extremen Rechten in zahlreichen Artikeln dieser Zeitung analysiert wurde (siehe unter anderem <a href=\"https:\/\/www.lotta-magazin.de\/ausgabe\/5\/\">LOTTA-Sonderdruck #5<\/a>) \u2013 \u00fcber die Erfahrungen j\u00fcdischer Studierender oder das Ende der Weimarer Republik zu diskutieren, normalisiert den nationalistischen Geschichtsrevisionismus und die antidemokratische Politik des Dachverbands. Alte Herren der DB sind im Milieu der Studentenhistoriker keineswegs nur Zaung\u00e4ste. Sie sind gern gesehene Mitstreiter f\u00fcr die gemeinsame Sache. Und das, obwohl ihre Mitglieder erst vor wenigen Jahren gewaltsam das Haus einer Schwarzburgbund-Verbindung in Marburg gest\u00fcrmt und verw\u00fcstet haben. Der Filz von Konservativen und der extremen Rechten im Verbindungsmilieu funktioniert gut, solange es keinen \u00f6ffentlichen Druck gibt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Entlastende Narrative st\u00e4rken<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die j\u00e4hrlichen Tagungen des AKSt dienen dem Zweck, eigene historische Narrative zu verbreiten, die die Verbindungen im Kern von historischer Schuld im Kontext des NS befreien sollen. Der Gro\u00dfteil der Verbindungen ist in den 1920er und 1930er Jahren im Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund aufgegangen. Dies geschah aus Eigenlogik der B\u00fcnde trotz inhaltlicher Zustimmung nicht ohne Kontroversen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Exemplarisch zeigt sich das Verh\u00e4ltnis der Verbindungen zum Nationalsozialismus sowie auch die mangelnde interne Aufarbeitung der eigenen Geschichte am Beispiel des Coburger Convent. Dies hat die Autonome Antifa Freiburg in eigenen Publikationen zur Geschichte der CC-B\u00fcnde herausgearbeitet. W\u00e4hrend des NS waren in fast allen H\u00e4usern der CC-Verbindungen nationalsozialistische Kameradschaften aktiv, wobei das Verbindungsleben recht normal weitergelebt wurde. Aus den Resten dieser NS-gepr\u00e4gten Strukturen wurden die Verbindungen in den fr\u00fchen Jahren der Bundesrepublik schlie\u00dflich wieder gegr\u00fcndet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4hnliches lie\u00dfe sich auch zur Geschichte anderer Verbindungen beschreiben, doch eine wirklich (selbst)kritische Auseinandersetzung bleibt aus. Einzelne Fakten zur Zusammenarbeit mit dem NS-Regime werden zwar nicht geleugnet, aber in den Vordergrund wird stets das im Verbindungswesen vorherrschende Narrativ ger\u00fcckt, dass man seit dem 19. Jahrhundert kontinuierlich f\u00fcr die Demokratie gek\u00e4mpft habe und dabei sowohl vom NS-Regime als auch in der DDR verfolgt und verboten worden sei. Tats\u00e4chlich waren viele Korporierte entschiedene Gegner der Weimarer Republik und aktiv am Aufstieg des NS beteiligt. Der gegen die demokratische Ordnung der Weimarer Republik gerichtete Kapp-Putsch 1920 etwa wurde in Marburg vom Studentenkorps Marburg unter wesentlicher Beteiligung diverser Verbindungen durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Vorgehen des AKSt ist kein empirisch-analytisches, sondern es st\u00fctzt sich in der Regel auf Einzelschicksale und -aspekte. Eine Flut an korporierten Ver\u00f6ffentlichungen mit gegenseitiger Zitation l\u00e4sst die eigene Erz\u00e4hlung wirkm\u00e4chtig werden. Die \u201eHistorikertagung\u201c mit Vortr\u00e4gen, vernetzenden Gespr\u00e4chen und einem Sammelband im Anschluss ist dabei ein wichtiger Baustein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Funktion der \u201eStudentenhistoriker\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Studentenhistoriker haben f\u00fcr Studentenverbindungen eine zentrale Bedeutung und Funktion. Ihre Rolle besteht darin, innerhalb der Korporation ein eigenes Geschichtsnarrativ zu verbreiten und damit ein gef\u00e4lliges Bild der Verbindungen zu erzeugen. Da es kaum kritische Auseinandersetzungen mit der Geschichte der einzelnen Verbindungen gibt, sind diese Narrative sehr wirkm\u00e4chtig. Deutlich wird dies au\u00dferhalb des Kosmos der Korporationen etwa bei Wikipedia, wo viele Artikel zu Verbindungen augenscheinlich im Sinne des eigenen Geschichtsbildes verfasst oder ge\u00e4ndert werden. Auf diese Quellen greifen dann auch KI-Modelle zu und verbreiten die Narrative weiter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Studentenhistoriker st\u00fctzen das Opfer- und Unschuldsnarrativ der Verbindungen auch nach innen. Sie schaffen ein korporations\u00fcbergreifendes Gemeinschaftsgef\u00fchl durch ihren Fokus auf eine geteilte Geschichte, Braucht\u00fcmer und gemeinsame Traditionen. Die Geschichtsarbeit ist somit eines der wenigen Felder, in denen die zersplitterte, zerstrittene und unter \u00f6ffentlichem Druck stehende Korporiertenlandschaft weiterhin zusammenkommt. Die \u201eHistorikertagungen\u201c erm\u00f6glichen eine Zusammenarbeit verschiedener B\u00fcnde und eine Vernetzung \u00fcber Verbandsgrenzen hinweg. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr die organisatorische Zusammenarbeit beim Studentischen Fechten, das in sogenannten Waffenringen organisiert ist, oder auch f\u00fcr die Zusammenarbeit im Denkmalerhaltungsverein (DEV). Dieser k\u00fcmmert sich um die Pflege des Burschenschaftsdenkmals in Eisenach und vereint Burschenschaften verschiedener Dachverb\u00e4nde (siehe hierzu LOTTA #95, S. 35 ff).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutlich wurde die einende Wirkung von Studentenhistorikern bei der Beerdigung von Harald L\u00f6nnecker 2022. L\u00f6nnecker war Studentenhistoriker und jahrzehntelang Archivar der extrem rechten DB. Zudem war er unter anderem Alter Herr der Burschenschaft Normannia Leipzig zu Marburg. Er wurde noch 2021 von der TU Chemnitz am Institut f\u00fcr Europ\u00e4ische Studien und Geschichtswissenschaften f\u00fcr eine au\u00dferplanm\u00e4\u00dfige Professur berufen. Zu seiner Beerdigung in Bad Bentheim nahe der holl\u00e4ndischen Grenze kamen neben Besuchern der DB auch etliche G\u00e4ste anderer B\u00fcnde wie der Allgemeinen Deutschen Burschenschaft (ADB) und der Deutschen S\u00e4ngerschaft. In einer Rede bei einer Gedenkstunde f\u00fcr ihn wurde sogar explizit die integrierende Wirkung L\u00f6nneckers f\u00fcr Studentenverbindungen betont (siehe <a href=\"https:\/\/www.lotta-magazin.de\/ausgabe\/99\/von-kriegern-waldgangern-und-todgeweihten-mannern\/\">LOTTA #99, S.17 f<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Streitigkeiten \u00fcbert\u00fcnchen<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gerade einmal f\u00fcnf Jahre ist es her, dass vermummte Mitglieder der Burschenschaft Germania (DB) ihre Nachbarn der Frankonia (SB) an einem Zigarettenautomaten homofeindlich und antisemitisch beleidigten und k\u00f6rperlich attackierten. Danach st\u00f6rten sie den nachbarschaftlichen Frieden zudem durch die Erst\u00fcrmung des Hauses der Frankonia, das dabei einigen Schaden nahm. Die gerichtliche Auseinandersetzung um diese innerkorporierte Gewalt soll demn\u00e4chst ihre Fortsetzung vor dem Landgericht Marburg finden (siehe LOTTA #90, S.34 f).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch CC und KSCV pflegen in Marburg eine eher von Konflikten gepr\u00e4gte Beziehung: Im August 2025 soll ein illegales Fechtduell zwischen der Landsmannschaft Hasso-Borussia (CC) und dem Corps Hasso-Nassovia (KSCV) in dessen Haus stattgefunden haben. Das Corps wollte offenbar durch einen Kampf mit scharfen Waffen seine \u201eEhre retten\u201c. Das Konzept von Ehrverletzungen und Ehre, die durch bestimmte Rituale wiedererlangt werden k\u00f6nne, ist im Korporationswesen weit verbreitet. Vorangegangen sein soll ein mit vulg\u00e4ren Beleidigungen gespickter Brief der Landsmannschaft, in dem sie die Hasso-Nassovia zum Fechtduell aufforderte und deren Mitgliedern \u201evorstadiale Demenz\u201c diagnostizierte, die diese sich bei \u201ek\u00f6rperlichen Auseinandersetzungen\u201c in der Nachbarschaft zugezogen h\u00e4tten. Die Linke im Kreis Marburg-Biedenkopf hat Strafanzeige erstattet, so dass die Staatsanwaltschaft nun pr\u00fcft, ob es sich um ein illegales \u201eEhrduell\u201c und damit um gef\u00e4hrliche K\u00f6rperverletzung handelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch verbands\u00fcbergreifende Veranstaltungen wie die Jahrestagung des AKSt helfen, solch unw\u00fcrdig ausgetragene Konflikte zu \u00fcbert\u00fcnchen und pr\u00e4gen das Bild von Geschlossenheit. Es kann davon ausgegangen werden, dass der gesamte Kontext der f\u00fcr Marburg geplanten Veranstaltung eher instrumenteller als wissenschaftlicher Natur gewesen w\u00e4re.<br>Anhand der ReferentInnen kann man zudem den Schulterschluss konservativer und extrem rechter Akteure deutlich erkennen. F\u00fcr den KSCV gelten die propagierten Tugenden \u201eToleranz und Gleichheit\u201c demnach auch f\u00fcr extrem Rechte. Es zeigt sich, dass parteipolitische Abgrenzungsbeschl\u00fcsse auf den Verbindungsh\u00e4usern nicht greifen, da es schlicht zu tiefgreifende ideologische Schnittmengen gibt \u2013 die nicht zuletzt bei Veranstaltungen wie dem Historikertag weiter gepflegt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Nachgang der verhinderten Historikertagung 2026 in Marburg haben wir im Latta-Magazin und dem Antifaschistischen Infoblatt jeweils einen Artikel dazu geschrieben. Die Publikation in der Lotta ist eine verk\u00fcrzte Fassung unserer dazugeh\u00f6rigen Recherche, der Artikel im AIB analysiert die Geschehnisse im Sp\u00e4tsommer 2026. Hier k\u00f6nnt ihr ein Abo f\u00fcr die Lotta und das Antifa Infoblatt abschlie\u00dfen. Auszug aus der Recherche \u201eM\u00f6chtegernhistoriker mit M\u00fctzen\u201c Eigentlich wollte der \u201eArbeitskreis der Studentenhistoriker\u201c (AKSt) seine 85. Jahrestagung vom 17. bis zum 19. Oktober 2025 in Marburg ausrichten. Aufgrund vielf\u00e4ltigen Widerstands in der Stadt wurde die Veranstaltung aber kurzfristig abgesagt. Nachdem das Treffen 2024 in Heidelberg st\u00f6rungsfrei stattfinden konnte, suchte sich der AKSt Marburg als n\u00e4chsten Tagungsort aus. Voller Vorfreude auf \u201eAlte Burschenherrlichkeit\u201c in der mittelhessischen Idylle lud man offen auf der Homepage des Arbeitskreises nach Marburg ein \u2013 und stie\u00df auf enormen Widerstand in der Stadt. Die Tagung sollte auf den H\u00e4usern verschiedener Marburger Studentenverbindungen stattfinden. Das Programm umfasste vor allem Vortr\u00e4ge. Geplant waren ebenso ein Festakt in der Universit\u00e4tskirche, Stadtf\u00fchrungen und eine Besichtigung des Karzers, dem alten Gef\u00e4ngnis der Universit\u00e4t. An der Veranstaltung beteiligten sich B\u00fcnde und Personen vom Coburger Convent (CC), der Deutschen Burschenschaft (DB), dem Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen (CV), [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1173,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1338],"tags":[1266,1272,106,11,1132,1353,1271],"class_list":["post-1172","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel-2026","tag-arbeitskreis-der-studentenhistoriker","tag-burschenbund-convent","tag-coburger-convent","tag-deutsche-burschenschaft","tag-koesener-senioren-konvent","tag-oesterreichischer-cartellverband","tag-weinheimer-senioren-convent"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/stadtlandvolk.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1172","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/stadtlandvolk.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/stadtlandvolk.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stadtlandvolk.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stadtlandvolk.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1172"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/stadtlandvolk.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1172\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1178,"href":"https:\/\/stadtlandvolk.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1172\/revisions\/1178"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/stadtlandvolk.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1173"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/stadtlandvolk.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1172"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/stadtlandvolk.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1172"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/stadtlandvolk.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1172"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}